Wir verfügen weltweit über die verschiedensten Wege erneuerbare und regenerative Energiequellen zu nutzen. Rund um unseren Globus diskutieren unzählige Wissenschaftler, Fachexperten und Politiker über unsere Zukunft und die damit zusammenhängende Energieversorgung der gesamten Menschheit. Jede, der uns derzeit zur Verfügung stehenden Energiequellen, hat irgendein Handicap, und wenn es nur die fehlende Reife der Entwicklung ist. Aber auch wenn diese Entwicklungen abgeschlossen sind, so haben die dann verbleibenden Energiequellen immer noch ein Problem, und das ist die Kontinuität. Keine der derzeit in Frage kommenden Energien ist in der Lage rund um die Uhr und rund um den Globus immer die erforderliche Energie bereitzustellen. Hier sind aufwendige und kostspielige Speichersysteme erforderlich. Ganz davon abgesehen, das alle durch uns bisher genutzten Energiequellen und die derzeit zur Diskussion stehenden zukünftigen Energiequellen, einschließlich der erforderlichen Speichersysteme, auch nach ihrer Inbetriebnahme, für die Natur und unsere Umwelt gravierende Einschnitte bedeuten. Im Moment suchen wir, unter den derzeit zur Verfügung stehenden Energiequellen, diejenige, die die wenigsten und ungefährlichsten Auswirkungen auf die Natur hat. Dabei sind wir Menschen so unverschämt und lassen sogar wirtschaftliche Interessen gelten. Gleichzeitig hoffen wir, dass die Natur kompromissfähig ist. Bitte, wer ist wirklich so naiv, dass er das glaubt. Der Zeit erleben wir gerade mal die Auswirkungen aus einer Zeit, in der die Menschheit und die Zivilisation auf unserem Planeten, als fast unauffällig zu beschreiben waren, gerade im Vergleich zu heute. In vielem was wir tun, haben wir unser Umweltbewusstsein geändert und unser Handeln überdacht, weil uns die Auswirkungen deutlich geworden sind.
Haben wir noch diese Jahrzehnte Zeit, bis wir die Auswirkungen unseres Handelns von heute endlich deutlich spüren? Jahr für Jahr schauen wir zu unseren Wissenschaftlern und Politikern auf und freuen uns über Zehntel, um das sich die Situation verbessert hat. Ja, wir handeln und denken umweltbewusster. Aber da die Bevölkerungszahlen stetig steigen, nutzt uns das nicht so, wie wir das eigentlich brauchen. Immerhin steigt heute die Bevölkerungszahl der Erde in einem Jahr genau soviel wie Anfang des 18. Jahrhunderts innerhalb von zwei Jahrzehnten, also von 20 Jahren. Jeder Mathematikstudent im ersten Semester ist in der Lage darzustellen, dass hier eine kompromissbehaftete Umweltpolitik in kleinen Schritten keine sichere Zukunft garantieren kann, im Gegenteil. Nur eine konsequente und drastische Umweltpolitik ist in der Lage, hier Garantien auszusprechen, was wiederum ebenfalls mathematisch belegt werden kann. Die aktuelle Situation ist, dass wir optimierte Bedingungen annehmen, die nicht bestätigt werden können, was unser aller Risiko unüberschaubar macht.
Aber, welche Möglichkeiten haben wir denn, die eigentlich erforderliche, konsequente und drastische Umweltpolitik zu realisieren? Entweder wir haben national unterschiedliche, meist geschwächte wirtschaftliche Bedingungen, die wiederum erforderliche Maßnahmen verhindern, ja meist sogar durch den Geiz einzelner Konzerne nicht realisierbar sind, oder die politischen Führungen verschiedenster Nationen, wollen hier nichts erkennen, weil sie endlich in einem Wettstreit mithalten können, den es so eigentlich nicht mehr wirklich gibt.
In einer Zeit, in der der kleine Mann und besonders lobenswerte Konzerne erkannt haben, das es um uns alle geht, das Nationalitäten in Wirklichkeit nur noch ein Adressenmerkmal darstellen sollten, ist es fast aussichtslos, Politiker zu sinnvollen Entscheidungen zu animieren. Trotzdem passieren hier immer wieder Zeichen und Wunder! Normalerweise bauen sie auf den Reichtum einzelner und wirtschaftsführender Konzerne und versprechen sich letztlich hierdurch eine Sicherheit, die in Wirklichkeit keine Sicherheit mehr ist.
Aber was ist denn erforderlich, um für uns alle eine sichere Zukunft zu gewährleisten? Die Grundlage allen Übels ist unsere Energiepolitik, durch die letztlich, weltweit ein nicht unbeträchtlicher Druck, gerade auf die Umweltpolitik entsteht. Zu hoch erscheinende und vor allem nicht erklärbare Forderungen und ungerechtfertigt erscheinende Gewinne in Milliardenhöhe schüren hier ein Feuer, bei dem befürchtet werden muss, das es früher oder später ein unkontrollierbarer Flächenbrand sein wird.
Aber lassen wir das alles Mal bei Seite. Welche Anforderungen an unsere Energiegewinnung haben wir und vor allem, welche Probleme haben wir?